Magletsch Innenbesichtigung
Inhalt der Normal-Führung im Werk
Nach der Besammlung vor dem Hauptportal führt uns der mit Lastwagen befahrbare Hauptstollen bis zur Drehscheibe. Von dort aus begeben wir uns über den ca. 150 m langen Schrägstollen zur rund 30 m höher gelegenen oberen Etage.
In einem ehemaligen Munitionsmagazin wird den Besuchern ein Eindruck über die Bedrohungslage zur Zeit des Baus der Festung Sargans vermittelt.
Anschliessend lernen wir die Infrastruktur des Werkes kennen: Filtergruppen, Werkstatt, Kraftstofftanks, den Maschinensaal mit den drei Sulzer-Schiffsdieseln, die Telefonzentrale, das Schiessbüro für die drei 10,5 cm Panzertürme, einen Beobachter- und einen Maschinengewehrstand, den Waffensaal, sowie zwei 7,5 cm rearmierte Bunkerkanonenstellungen. Es werden Waffen der Festung Sargans gezeigt.
Den Bunkerkanonenstand mit der Kanone von Kaliber 7.5 cm erreichen wir mit einem Schrägaufzug oder für sportliche Personen über 111 Treppenstufen. Wir werden Ihnen einen sehr informativen Film zeigen, der einen guten Einblick in das Schiessen mit dem Panzerturm gibt. Auch können Sie beim Treppenaufgang zum Panzerturm den Munitionslift Paternoster 1:1 in Aktion sehen. Dieses Turmgeschütz, das ebenfalls besichtigt werden kann, erreicht man über 136 Stufen.
Dauer der Führung: ca. 2 ½ Stunden.
Erweiterte Führung im Werk
Zusätzliche Besichtigung des Minenwerfers, Wasserreservoir und Funkraum mit Beobachter.
Dauer ca. 3 Stunden
Magletsch Aussenführung
Inhalt der Aussenführung Magletsch
Nach der Besammlung vor dem Hauptportal verschieben wir uns zu Fuss auf den Magletsch.
Zu besichtigen sind div. Unterstände, ein Flabunterstand für 70 Personen, ein 10,5 cm Übungsbunker, sowie ehemalige Flabstellungen.
Am Schluss wird das Nebenwerk Brögstein besichtigt, ein autonomes Infanteriewerk mit zwei Maschinengewehrstellungen. Es wurde eingerichtet für ca. 30 Personen mit der kompletten Infrastruktur wie Küche, Ess- und Schlafräumen, sowie eigener Notstromversorgungsanlage.
Besichtigung der Schollberg – Bunkeranlagen
Inhalt der Führung
- Schollbergwerk 3
- Gesamter Plan von allen 3 Werken
- Erörterung Überflutungssystem
- Centurion - Panzerabwehrsystem
- Infanterie Mg Bunker Rheinau 1
- Rheindamm Bunker
Dauer der Besichtigung: 2 ½ Stunden
Informationen zur Führung der Schollbergfestungen
(Schollbergwerke) 1 – 3
Gesamte Besichtigung der zusammenhängenden 3 Schollberg Festungen
Eine sehr seltene und sehenswerte Führung die man erlebt haben muss. Dies begründet auch die lange Dauer der Führung.
Das Artillerie-Kasemattenwerk SCHOLLBERG 1 wurde 1938 als so genannte Grenzbefestigung geplant. Baubeginn Ende 1938. Im Juli 1939 war sie teilweise fertig. Ende 1939 waren zwei 7,5 cm BK 38 und eine
Geb Kan 06 im Werk eingebaut. Mit dem Beschluss (1939) im Raum Sargans eine dritte Landesfestung zu bauen, wurden die Grenzbefestigungen Schollberg und auch Ansstein Teil der Landes Festung Sargans.
Schollberg 1 besteht aus einer unteren und oberen Etage mit einem höher gelegenen Mg – und Beobachter Stand, was einem praktisch wie einer kleinen dritten Etage erscheint. Im Endausbau «Zweiter Weltkrieg» hatte die Festung Schollberg insgesamt 17 Waffenstellungen, was im Gebiet der Festung Sargans die höchste Feuerkraft einer zusammenhängenden Festungsanlage darstellte. Für das Infanteriewerk SCHOLLBERG 2 rapportierte das Büro für Befestigungsbauten wie folgt: Per Mai 1942 «Waffen schussbereit, Maschinen und Elektro-Anlagen im Bau».
Die Distanz vom Fusse des Schollbergs bis zur Landesgrenze Rheinmitte beträgt nur ca. 250 m, was die Stärke der Sperre betont.
Allgemeines
Besammlung: 10 Minuten vor dem vorgegebenen Beginn der Führung beim Parkplatz unmittelbar rechts nach der Barriere des Eingangs, der zum Werkplatz
des Steinbruchs der Firma KIBAG führt. Barriere ist geöffnet.
Kleidung/Ausrüstung Gutes Schuhwerk, Jacke empfohlen (ca. 13 Grad C) für die Werke.
Schollberg 1 und 2 wird eine Taschenlampe benötigt.
Dauer der Besichtigung: Mindestens 3 ½ Stunden.
Versicherung: Die Unfallversicherung ist Sache des Besuchers. Haftung: Für Verlust, Beschädigung oder Verunreinigung von Wertgegenständen, Kleidern, Schuhen oder anderen Sachen wird keine Haftung übernommen.
Bezahlung: in Bar
Die Anweisungen der Führer sind strikte zu befolgen. Während der Führung herrscht Rauchverbot. Tiere haben keinen Zutritt.
Lageplan. Siehe Homepage unter https://www.afom.ch/besichtigungen/anreise
Bitte ganz nach unten scrollen. Den QR-Code scannen und man wird direkt zum richtigen Anfahrtsweg auf Google Maps geführt.
Wie erwähnt, öffnet die Firma KIBAG speziell für unsere Spezialführung die Schranke zum Eingang zu ihrem Werkplatz, wo sich auf der rechten Seite der Parkplatz befindet. Die Firma KIBAG erlaubt uns dort unentgeltlich zu parkieren.